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Day in Washington: Wirtschaftsdelegation der LIHK in der Hauptstadt eines der wichtigsten Handelspartner
Vaduz, Washington, 6. Mai 2011. Eine Wirtschaftsdelegation der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK) nahm kürzlich die Gelegenheit wahr, in Washington D.C. die bei den seit dem Jahr 2001 gemachten Besuchen von Mitgliedern des amerikanischen Kongresses in Liechtenstein geschaffenen Kontakte zu vertiefen und gleichzeitig das Beziehungsnetz im Kongress, Senat und bei hohen Vertretern in der Administration zu erweitern oder zu vertiefen.

Die LIHK-Wirtschaftsdelegation umfasste neben Präsident Klaus Risch den vormaligen Präsidenten Michael Hilti sowie Geschäftsführer Josef Beck. Die Delegation wurde während des ganzen Besuchs von der  liechtensteinischen Botschafterin in Washington Claudia Fritsche und ihrem Mitarbeiter Matthew Keller begleitet und betreut. Ein gewichtiger Teil des mehrtägigen Besuchsprogramms wurde vom IMDI (International Management and Development Institute) unter der Leitung des früheren Kongressabgeordneten Don Bonker vorbereitet. Das weitere Programm wurde von Botschafterin Claudia Fritsche organisiert.

Zu Beginn des Aufenthalts bot sich der Delegation die Möglichkeit, in Gesprächen die zukünftigen Besuche von Kongressabgeordneten in Liechtenstein und von LIHK-Wirtschaftsdelegationen in Washington zu besprechen. Klaus Risch erklärt: „Da das IMDI in nächster Zeit seine Tätigkeit einstellen wird, wurden vielversprechende Kontakte zur Organisation „  United States Association of Former Members of Congress“ als möglichen zukünftigen Partner aufgenommen.“

Die Gespräche bei der Administration begannen mit Commissioner Kathleen L. Casey, U.S. Securities and Exchange Commission und später bei Jose Fernandez, Assistant Secretary of State for Economic Affairs im U.S. Department of State. Bei der Vorsitzenden der U.S. International Trade Commission Deanna Tanner Okun und insbesondere bei Kevin J. Wolf, Assistant Secretary for Export Administration im U.S. Department of Commerce konnten die Probleme von liechtensteinischen Unternehmen beim Import und Export von Dual-Use Gütern dargestellt werden. Dual-Use-Güter, die primär für einen zivilen Verwendungszweck hergestellt worden sind, können auch für militärische Zwecke verwendet werden und sind daher von der amerikanischen Verwaltung entsprechend klassifiziert worden. Liechtenstein ist trotz des Zollvertrags schlechter gestellt als die Schweiz, was es für einige liechtensteinische Unternehmen sehr schwierig macht, entsprechende Teile zu kaufen oder dann als Ersatzteile zu verkaufen. Eine praktikable Lösung scheint nach den Gesprächen in Sichtweite.

Ein gewichtiger Teil des Besuchs war Gesprächen mit Mitgliedern des Repräsentantenhauses und des Senats gewidmet. Es gab Treffen mit beiden Vorsitzenden des „Congressional Friends of Liechtenstein Caucus“, den Kongressabgeordneten  Joseph Crowley und  John Sullivan sowie Gespräche mit den Abgeordneten  Howard Coble,  Maurice Hinchey,  Jim McDermott,  Tom Petri,  Nick Rahall, Jim Sensenbrenner und den Senatoren  Tom Coburn,  Mike Johanns und  Jack Reed. Der Abgeordnete Tom Petri konnte von Botschafterin Claudia Fritsche als neues Mitglied der Freunde Liechtensteins im Kongress gewonnen werden. Einige dieser Abgeordneten haben in der Vergangenheit Liechtenstein bereits im Rahmen der traditionellen IMDI-Reise besucht.

Alle Gesprächspartner konnten von der LIHK-Delegation und Botschafterin Fritsche über die neuesten Entwicklungen auf dem Wirtschaftsplatz Liechtenstein und die Notwendigkeit von Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) orientiert werden.

Abgerundet wurde das Programm durch viele Gespräche bei Empfängen und Geschäftsessen mit weiteren Vertretern des öffentlichen Lebens, der Politik, von Think Tanks und aus der Wirtschaft. Durch die Kontinuität der Besuche dienen diese vor allem der gegenseitigen Information und fördern das Verständnis für einander. Alle Gespräche waren geprägt von grosser Offenheit und wurden in einem Klima freundschaftlicher Verbundenheit geführt.

Speziell gewürdigt wurde von den amerikanischen Gesprächspartnern die exzellente Arbeit von Botschafterin Claudia Fritsche. Präsident Klaus Risch: „Die LIHK ist stolz auf Liechtensteins äusserst professionelle und vernetzte Botschafterin und bedankt sich bei Claudia Fritsche für ihren unermüdlichen Einsatz für die liechtensteinische Wirtschaft in den USA.“ 

 

    
   
Die LIHK-Delegation und Botschafterin Claudia Fritsche bei ...
 
Congressman Maurice Hinchey
  
Congressman Jim Sensenbrenner
 
Congressman John Sullivan 
 
 
Senator Jack Reed
 
 
 
 
 
  
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