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LIHK-Impulsveranstaltung: Ist Wirtschaftsspionage eine Bedrohung für liechtensteinische Firmen?
Vaduz, 12. Juni 2016. LIHK-Präsident Klaus Risch begrüsste zur Impulsveranstaltung der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer. An diesem Anlass für LIHK-Mitglieder stehen sowohl die fachlichen Aspekte als auch der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Klaus Risch zeigte sich erfreut, hochkarätige Referenten ankünden zu können.
 
Regierungschef-Stellvertreter Dr. Thomas Zwiefelhofer informierte, dass ihm die Bekämpfung der Wirtschaftsspionage sowohl als Innen- wie auch als Wirtschaftsminister ein grosses Anliegen sei. Das Innenministerium, dem auch die Landespolizei zugeordnet ist, müsse sich ständig mit der Weiterentwicklung von Verbrechen und Kriminalität befassen. Als Wirtschaftsminister habe er ein hohes Interesse, dass Wirtschaftsspionage wirksam bekämpft werde.
 
Der Referatsteil startete mit Andreas Schädler, dem Chef der liechtensteinischen Kriminalpolizei. Er informierte zur Spionage- und Proliferationsprävention (Prophylax), zu den rechtlichen Grundlagen sowie zur Zuständigkeit der Landespolizei. Markus Kellenberger, der Steuerungsverantwortliche Spionageabwehr des Nachrichtendienstes des Bundes NDB informierte zur Bedrohungslage im Bereich Wirtschaftsspionage in der Schweiz, in Liechtenstein sowie international. Er zeigte auf, wer die Täter sind, wie die Muster und Angriffsziele ausschauen können; welche Schutzmassnahmen getroffen werden können und wie das Vorgehen im Falle eines Spionageangriffs ist. Der von ihm präsentierte Film „Im Visier“ zeigte anschaulich die verschiedenen Vorgehensweisen und Spionagemethoden, die von ausländischen Nachrichtendiensten verwendet werden, um an sensible Informationen und Daten zu gelangen. Dieser Film steht auch auf der Homepage www.ndb.admin.ch zum Download zur Verfügung. Zum Schluss zeigte Mathias Maierhofer, CEO der Telecom Liechtenstein AG die Bedrohungslage im Telekommunikationsbereich und stellte eine Möglichkeit zur Entdeckung von Angriffen vor.
 
Im Anschluss moderierte Josef Beck, Geschäftsführer der LIHK die Fragen- und Diskussionsrunde sowie den Erfahrungsaustausch mit den Referenten. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Bedrohung Wirtschaftsspionage mehr den je vorhanden ist und die Unternehmen gut beraten sind, sich entsprechend zu schützen.
 
 
 
 
 

Von links: Klaus Risch, LIHK-Präsident; Markus Kellenberger, Steuerungsverantwortlicher Spionageabwehr des Nachrichtendienstes des Bundes NDB; Andreas Schädler, Chef der liechtensteinischen Kriminalpolizei; Mathias Maierhofer, CEO der Telecom Liechtenstein AG; Dr. Thomas Zwiefelhofer, Regierungschef-Stellvertreter; Josef Beck, LIHK-Geschäftsführer.
 
Bilder: Roland Korner, Close Up AG
 
 
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